Krienser Sportchronik

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Krienser Sport-Chronik bis 31.12.2011: Krienser Sport-Chronik.pdf

Behindertensport: Gold und dreimal Silber für Manuela Schär an der Leichtathletik-WM in Lyon

Die Krienserin Manuela Schär hat an der Behindertensport Leichtathletik Weltmeisterschaften in Lyon zugeschlagen. Bei den Frauen gewann sie eine Gold- und drei Silbermedaillen.

Im Frauen-Marathon war Manuela Schär die überraschende Siegerin. Sie hatte mit drei Silbermedaillen an dieser WM zwar bewiesen, dass ihr der Umstieg vom Sprint definitiv gelungen ist, doch über die 42 Kilometer galt die 28-Jährige nicht als Topfavoritin. «Meine erste Goldmedaille an einem Grossanlass, dann noch im Marathon, das ist wirklich unglaublich», freute sich Schär im Ziel. Die Krienserin setzte sich mit Edith Wolf in einer Vierergruppe im ersten Anstieg von Feld ab. «Für mich war klar, dass die Anderen für die Medaillen zu favorisieren sind, aber ich versuchte so lange wie möglich dranzubleiben», erklärt Schär im Ziel. Edith Wolf distanzierte ihre Fluchtgefährtinnen auf der letzten Runde, konnte aber wenige Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt werden. Je näher sich die Gruppe dem Ziel näherte, stiegen die Chancen der ehemaligen Sprinterin Manuela Schär. Am Ende sicherte sie sich wenige Zentimeter vor der Japanerin Tsuchida ihre erste Goldmedaille. Edith Wolf reichte es im Endspurt zu Bronze. Für das Schweizer Team ging mit 14 Medaillen eine äusserst erfolgreiche WM zu Ende. 

Bereits im ersten Rennen konnte sich Manuela Schär über die erste Medaillen freuen. In einem äusserst unruhigen 5000-Meter-Rennen sicherte sie sich den zweiten Rang. «Ich wusste, dass ich in Form bin, aber man muss es im Rennen halt auch erst bestätigen können», so Schär im Ziel. Bei ihr war die Freude umso grösser, da sie seit den Weltmeisterschaften in Christchurch (Neuseeland) 2011 an den Grossanlässen ohne Medaille geblieben war. 

Über 800 Meter liess Manuela Schär nichts anbrennen. Gleich nach dem Start eilte sie der Titelfavoritin Tatyana McFadden (USA) hinterher und distanzierte die restliche Konkurrenz um gut zehn Meter. Ohne Aussicht auf den Sieg, aber mit sicherem Abstand nach hinten, spulte sie ihren Lauf hinunter Richtung zweite Silbermedaille und neuem Europarekord. Es schien, als hätte sie sich für das Rennen die richtige Taktik zurechtgelegt. «Es war kurz vor dem Start eher ein Blitzgedanke so zu fahren», erklärte die Vizeweltmeisterin nach dem Rennen. «Ich wollte zuerst taktisch starten, habe mir aber dann gesagt, heute will ich es mit der Brechstange versuchen, entweder Top oder Flop.» 

Über 1500 Meter blieb Manuela Schär dann für einmal als unglückliche Vierte ohne Medaille. Bis 200 Meter vor dem Ziel lag sie noch in Führung. 

Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h im Stadion und 75 km/h im warm-up Track kamen vor den 400 Meter-Rennen schon etwas Gedanken an das Eidgenössische Turnfest auf. Trotz den starken Böen wurden die Rennen allerdings wie geplant durchgeführt.
Bei den Frauen kämpfte sich Manuela Schär hinter Tatyana McFadden am besten durch den Wind und durfte den dritten Vizeweltmeistertitel feiern.

Wieder grosse Ehre für die Profi-Fussballerin Lara Dickenmann

Wieder grosse Ehre für die Krienser Profi-Fussballerin Lara Dickenmann. Sie wurde am Sonntag, 11. August 2013 in Luzern nach 2004 und 2011 zum dritten Mal zur Schweizer Fussballerin des Jahres gewählt.

Ihre bisherigen Erfolge:

  • Schweizer Meisterin mit dem DFC Sursee 2002, 2003 und 2004, mit dem FC Zürich Frauen 2008 und 2009
  • Französische Meisterin mit Olympique Lyon 2010, 2011 und 2012
  • Champions-League-Siegerin mit Olympique Lyon 2011 und 2012

Ihre bisherigen Auszeichnungen:

  • 2004 - Beste Schweizer Fussballspielerin
  • 2004 - Freshman of the Year (bester Neuling)
  • 2011 - Beste Schweizer Fussballspielerin
  • 2012 - Beste Schweizer Fussballspielerin