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Die Krienserin Manuela Schär gewinnt das Rollstuhlrennen am Chicago-Marathon

Über 1,7 Millionen Zuschauer jeden Herbstsäumen die Strassen von Chicago, um einem Feld von über 40'000 Sportler zu zujubeln. Die Strecke streift 29 verschiedene Stadtviertel der drittgrössten Stadt der Veeinigten Staaten.

Im Rollstuhl-Marathon setzte die Krienserin Manuela Schär ihren Traumstart in der World Marathon Majors XII mit einem Sieg beim Bank of America Chicago Marathon fort. Die Schweizerin kämpfte bis zur Hälfte mit der Australierin Madison de Rozario zusammen, ehe ihre Kraft es ihr erlaubte, sich bei nassen Bedingungen abzusetzen und mit über einer Minute Vorsprung ins Ziel zu kommen.

Die Form von Manuela Schär war für alle offensichtlich, nachdem sie im September den Weltrekord beim BMW BERLIN-MARATHON aufgestellt hatte. Mit ihrem ersten Sieg in Chicago hat sie diesen Rekord bestätigt. Madison De Rozario holte sich die acht Punkte für den Rollstuhl-Bonuswettbewerb, der auf halbem Wege den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Serie XII erreichte, doch Manuela Schär liegt nach nur zwei Rennen mit 34 Punkten in Führung.

Als nächstes geht die Krienserin zum TCS New York City Marathon, wo sie letztes Jahr souverän gewonnen hatte.

Start zum Rollstuhl-Marathon, Manuela Schär vorne, 3. von links
Bild: Media materials - Bank of America Chicago Marathon

Aus der Rangliste

1.   Manuela Schär SUI 1:41:38 
2. Madison de Rozario  AUS 1:43:16
3. Susannah Scaroni USA  1:44:48