, Stalder Fredi

Frust bei Pascal Christen im ersten Rennen an der Para Snow Sports WM in Lillehammer

An der Para Snow Sports Weltmeisterschaften in Lillehammer gab es bei den Alpinen zum Auftakt in der Abfahrt mit den Rängen 5 und 7 zwar ein erfreuliches Teamresultat, das mochte den Athleten aber nicht wirklich ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Théo Gmür (5.) und Robin Cuche (7.) ärgerten sich in der Klasse Stehend über ihre nicht optimalen Auftritte; Murat Pelit und der Krienser Pascal Christen schieden in der Kategorie Sitzend im heftigen Wind aus.

Bild: Goran Basic, Fotograf Swiss Paralympic

Aber jetzt kommt der Super-G

Weder Krienser Pascal Christen noch die anderen Abfahrer suchten im Wind nach einer Ausrede. Im nun ausklingenden Extremwetter “Gyda”, das Skandinavien in den vergangenen Tagen mit Schneechaos, wilden Temperaturwechseln und Überschwemmungen in Atem hielt, war die Piste nach der Verschiebung der Abfahrt um einen Tag in einem sehr guten, harten Zustand. Aber der Wind kam immer wieder in starken Böen. Morgen soll er sich stark beruhigt haben. Dann steht der Super-G an.

Das freut vor allem Pascal Christen. Er kam mit den heftigen Böen überhaupt nicht zurecht. "Schon im ersten Flachstück hat mich der Wind total abgedreht", sagte er, "es ist einfach schade, dass ein Rennen so endet". Seine Kollege Murat Pelit sprach vom "gehörigen Respekt", den er nach der Besichtigung spürte, als die Böen bereits sehr heftig waren. In einer Kurve kurz vor dem Ziel konnte auch er dann die Wucht des Windes nicht mehr bändigen. Aber schon schnell hiess es beim Tessiner "abhaken, morgen ist ein neuer Tag". Und da trifft er sich perfekt mit den Teamkollegen, auch sie wollen den heutigen Tag so rasch wie möglich verarbeiten, sich bestens auf den Super-G vorbereiten. Die WM hat gerade erst begonnen.

Samstag, 15.1 - Super-G: https://youtu.be/hG7vFwZ9Fhw