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Grünes Licht für Sporthalle «Pilatus-Arena»

Das 13 000 Quadratmeter grosse städtische Grundstück soll an die Eberli Sarnen AG verkauft werden, die dort eine Saalsporthalle (Pilatus-Arena) realisieren will. Abgelehnt wurde die Vorlage von den Grünen und einer Mehrheit der SP. Zwar herrschte Einigkeit darüber, dass die Region Luzern eine Saalsporthalle braucht. Doch die Linken störten sich an der Art und Weise, wie der Stadtrat das Geschäft aufgezogen hat. «Man gibt das Land einfach dem erstbesten Investor ab», sagte Daniel Furrer (SP). Auch bei der FDP hätte man es bevorzugt, dass die Stadt zuerst einen Investorenwettbewerb macht. Dennoch überwiegen in den Augen der Bürgerlichen und auch einiger SP-ler die Vorteile des Projekts.

Initianten zeigen sich erfreut

«Die ganze Region wird von der Sport- und Eventarena profitieren können. Sie bietet eine dringend notwendige Infrastruktur für Sportvereine und Spitzensport» sagt Nick Christen, Initiant der Pilatus Arena und CEO der HC Kriens-Luzern AG. Toni Bucher, Verwaltungsratspräsident der Eberli Sarnen AG, hat die Debatte im Grossen Stadtrat vor Ort mitverfolgt. «Das war ein ganz wichtiger Meilenstein. Wir nehmen die Voten des Parlaments sehr ernst und werden sie in unsere weiteren Überlegungen einbeziehen», verspricht er.

Eröffnung frühestens 2019

Als nächster grosser Schritt steht nun die Volksabstimmung am 28. Februar in der Stadt Luzern an. Dann entscheidet das Stimmvolk über den Landverkauf. Kommt der Verkauf zustande, wird dies einen Reinerlös von rund 13,5 Millionen Franken in die Stadtkasse spülen. Eröffnet werden könnte die Pilatus-Arena frühestens im Herbst 2019.

Weitere Infos unter www.pilatusarena.ch