, Stalder Fredi

Schweizer Doppelvierer mit Maurin Lange an den U19-Ruder-Weltmeisterschaften in Racice zurückgebunden

Extreme Bedingungen herrschten für die Halbfinalrennen der Junioren-Ruder-Weltmeisterschaften in Racice. Die Weltbestzeiten für Juniorenboote purzelten heute in den Halbfinals gleich reihenweise. Ein starker Schiebewind, warmes Wasser und die besten Junioren-Mannschaften auf dem Wasser waren eine gute Kombination für schnelle Zeiten. 

Nicht nach Wunsch verlief das Halbfinale für den Junioren-Doppelvierer mit Felician Bossart (RC Reuss Luzern), Kai Schätzle (RC Reuss Luzern), Tim Roth (GC Zürich) und dem Krienser Maurin Lange (RC Reuss Luzern). Das Schweizer Boot startete etwas verhalten und kämpfte von Rennbeginn weg um den Anschluss an die Top 3. Auf der ersten Streckenhälfte lag das Schweizer Boot lediglich an fünfter Stelle. Auf der zweiten Streckenhälfte verlor das Quartett dann nicht mehr weiter und vermochte Griechenland ein- und überzuholen. Das war aber zu wenig für eine Finalqualifikation, zumal dem chilenischen Boot auf der Aussenbahn Flügel zu wachsen schienen als dieses realisierte, dass die Finalqualifikation in Griffweite war. In den Wellen bekundete der Schweizer Doppelvierer dann auch etliche Mühe und wurde so immer wieder aus dem Rhythmus geworfen. Im Ziel resultierte der vierte Rang. Zur Finalqualifikation fehlten letztlich knapp 5 Sekunden. Morgen im B-Finale wollen die vier jungen Ruderer nochmals angreifen um eine bestmögliche Platzierung zu erkämpfen.