Ruder-Weltmeisterschaften in Belgrad: Maurin Lange für den Halbfinal qualifiziert
Am 2. Tag der Ruder-Weltmeisterschaften in Belgrad (Serbien) qualifizierte sich als Vorlaufzweiter der Männer-Doppelvierer mit dem Krienser Maurin Lange, Scott Bärlocher, Jonah Plock und Dominic Condrau, direkt für den Halbfinal.
Männer-Doppelvierer: «Glück im Unglück» und 2. Rang im Vorlauf
Ein sehenswertes Rennen mit einer spektakulären Note bot heute der Männer-Doppelvierer mit Maurin Lange, Scott Bärlocher, Jonah Plock und Dominic Condrau. Dass es einen ganz engen Ritt um die zwei Halbfinalplätze geben könnte, war beim Line-up zu erwarten gewesen. So überquerten die sechs Nationen Polen, Schweiz, Tschechien, Australien, China und Kanada die 500-Meter-Marke innerhalb von 1.06 Sekunden – in dieser Reihenfolge.
Die Schweiz befand sich hinter Weltmeister Polen in einer ausgezeichneten Ausgangslage. Bis zur Streckenhälfte aber setzte sich Australien an die dritte Position und machte sich daran, den Schweizern den zweiten Qualifikationsplatz streitig zu machen. Diese wehrten sich erfolgreich und behielten stets eine Luftkastenlänge Vorsprung. Auf den letzten 500 Metern bauten die Schweizer den Vorsprung sogar noch aus. «Der Rhythmus passte, es war eigentlich ein gutes Rennen», sagte Dominic Condrau. Dann aber passierte dem Boot ein unglücklicher Ruderfehler, der den Rhythmus für einen kurzen Augenblick störte. Das kurzzeitig entglittene Ruder wurde sofort wieder gefasst. Dominic Condrau: «Glück im Unglück war das. Wir büssten eigentlich gar nicht gross an Speed ein.» Die Crew ruderte hinter Polen auf den zweiten Rang und verwies Australien mit einem Vorsprung von 1.85 Sekunden in den Hoffnungslauf.